Pressemitteilungen

Sichere Informationstechnologie aktuell


21.04.2026

Forschung gegen Deepfakes

Social-Media-Kanäle und Videoplattformen wie TikTok sind bei Jugendlichen beliebt und deshalb ein attraktives Ziel für Desinformationskampagnen. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT untersuchen gemeinsam mit einem interdisziplinären Team Methoden zur Erkennung und Bekämpfung von Desinformationen in Videos. Ziel des neu gestarteten Projekts VAMPIR ist die Entwicklung von technischen und pädagogischen Hilfsmitteln zur Desinformationsbekämpfung bei Jugendlichen. Die Ergebnisse richten sich an Plattformbetreiber, Schulen und Jugendschutz-Organisationen; außerdem führt das Projektteam Workshops für Juristen und Juristinnen sowie Presse durch.

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17.04.2026

Fraunhofer SIT auf der Hannover Messe 2026: Fälschungssichere Produkte und sichere Elektromobilität

Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (Fraunhofer SIT) stellt auf der Hannover Messe vom 20.–24. April Forschungsergebnisse und praxistaugliche Entwicklungen vor, die Unternehmen dabei helfen, aktuelle Herausforderungen beim Produktschutz und der Absicherung von Fahrzeugen und Lade-Infrastrukturen zu bewältigen.

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15.01.2026

Smarte Etiketten sorgen für fälschungssichere Bekleidung

Forschende des Fraunhofer SIT in Darmstadt haben einen Drucker entwickelt, der fälschungssichere Pflegeetiketten für Textilien erstellt. Diese liefern neben den üblichen Waschhinweisen zusätzliche Information zum digitalen Produktpass und weisen auch die Echtheit des Kleidungsstücks nach. Um Produktinfos einzusehen und die Echtheit zu überprüfen, reicht es, mit dem Smartphone den aufgedruckten QR-Code des Etiketts in einer eigens hierfür entwickelten App zu scannen. Fälschungssicher ist das Etikett, weil das Smartphone die einzigartige Oberflächenstruktur des Materials nutzt und mit den im QR-Code hinterlegten Informationen abgleicht. Mehr Infos gibt es unter www.sit.fraunhofer.de/smartid.

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02.09.2025

Mehr Rechtssicherheit für Cybersicherheitsforschende

Cybersicherheitsforschende arbeiten oft in einem rechtlichen Graubereich. Um für mehr Klarheit zu sorgen, simuliert das Nationale Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE Gerichtsprozesse mit echten Anwälten, Staatsanwälten und Richtern. Am vergangenen Mittwoch fand in Darmstadt wieder ein solcher Prozess statt, dieses Mal ging es um den Umgang mit hochsensiblen Daten einer Opferberatungsstelle. Am Ende wurden zwei Cybersicherheitsforschende verwarnt. Infos und Details zu den bisher verhandelten Fällen inklusive Urteilsbegründungen unter https://www.athene-center.de/leap-simulationsstudien.

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21.08.2025

Land verlängert Cybersicherheits-Kooperation mit Fraunhofer-Institut um vier Jahre

Innenstaatssekretär Martin Rößler: „Angewandte Cybersicherheitsforschung und ihre Ergebnisse leisten einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit in Hessen.“

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28.04.2025

Studie zeigt: KI erzeugt manipulative Designmuster in Webseiten

Dark Patterns – Manipulative Designs in KI-generierten Webseiten KI-Anwendungen wie ChatGPT oder Gemini generieren manipulative Designs für Webseiten. Das zeigt eine aktuelle Studie, die Forschende des Nationalen Forschungszentrums für angewandte Cybersicherheit ATHENE, der University of Glasgow und der Humboldt-Universität zu Berlin gemeinsam erstellt haben. Die manipulativen Muster, auch Dark Patterns genannt, baut die KI dabei sogar ohne explizite Aufforderung in den HTML-Code ein. Die Forschenden präsentieren ihre Ergebnisse auf der ACM CHI Conference on Human Factors in Computing Systems, die zurzeit in Yokohama stattfindet. Die Studie kann unter https://dl.acm.org/doi/pdf/10.1145/3706598.3713083 kostenfrei heruntergeladen werden.

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04.04.2025

Sicherheitsstudie: Signifikante Schwachstellen im Herzstück der Krankenhaus-IT

Ein Forschungsteam des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT hat die IT-Sicherheit von Krankenhausinformationssystemen (KIS) untersucht und verschiedene Schwachstellen gefunden. Die Studie, die im Auftrag des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erstellt wurde, fand Sicherheitslücken in der Datenübertragung, der Zugangsverwaltung sowie bei der Verteilung von Software-Updates. Die Forschenden haben die Schwachstellen den Herstellern der betroffenen Systeme mitgeteilt; diese haben die Sicherheitslücken mittlerweile behoben. Die Ergebnisse sowie Handlungsempfehlungen für KIS-Hersteller und Krankenhäuser werden auf der Medizin-IT-Fachmesse DMEA am 9. und 10. April vorgestellt. Das BSI hat die Ergebnisse auch online veröffentlicht unter https://www.bsi.bund.de/DE/Service-Navi/Presse/Alle-Meldungen-News/Meldungen/SiKIS_250327.html.

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01.04.2025

Nationale Forschungszentren für Cybersicherheit und Künstliche Intelligenz bündeln Forschungsaktivitäten

Das Nationale Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz DFKI vereinbaren enge Zusammenarbeit in der Forschung zur Cybersicherheit von und durch Methoden der Künstlichen Intelligenz.

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20.03.2025

Sicherheitslücken im Satellitennotruf: ATHENE-Forschende analysieren Apples Emergency SOS

Mit einigen Smartphones lassen sich Notfall-Meldungen über Satelliten absetzen. Ein Forscher-Team des Nationalen Forschungszentrums für angewandte Cybersicherheit ATHENE hat gemeinsam mit Forschenden der Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering GmbH erstmals Apples Satellitenkommunikationssystem einer umfassenden Sicherheitsanalyse unterzogen. Dabei entdeckten sie mehrere Schwachstellen, die es Angreifern ermöglichen könnten, die geografischen Beschränkungen des Dienstes zu umgehen und unbefugt Nachrichten zu versenden.

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05.03.2025

ATHENE startet Accelerator SpeedUpSecure

Das Nationale Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE startet den fünften Durchgang des Startup-Accelerators SpeedUpSecure. War die Teilnahme in den Vorjahren Projekten aus dem vom Bundesforschungsministerium geförderten Startup-Secure-Programm vorbehalten, können jetzt erstmals alle jungen Cybersecurity-Startups und -Gründerteams aus Deutschland am Programm teilnehmen – und das kostenfrei und ohne Unternehmensanteile abgeben zu müssen. Der sechswöchige Accelerator findet von Anfang Mai bis Mitte Juni statt und fördert die Marktentwicklung von jungen innovativen Cybersecurity-Teams und deren Vernetzung mit Expertinnen und Experten sowie etablierten Unternehmen. Interessierte können sich bis zum 31. März online https://www.athene-center.de/digitalhub/accelerator bewerben.

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