31.01.2012

Datenschutz und elektronische Geldbörsen

SmartCard-Workshop des Fraunhofer SIT zeigt neue Entwicklungen bei intelligenten Chipkartensystemen

Persönliche Daten unterliegen in Europa besonders hohem rechtlichem Schutz; das Niveau des Datenschutzes in den USA stößt in Europa immer wieder auf Kritik. Wie wirken sich jetzt diese Unterschiede im Bereich elektronischer Ausweise (eID) aus? Diese und andere Fragen zum Thema Datenschutz und elektronische Identifikation diskutieren Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft auf dem SmartCard-Workshop des Fraunhofer SIT am 8. und 9. Februar 2012 in Darmstadt.

Ein weiteres Thema auf der 22. Ausgabe des Workshops ist „Mobile Wallet“, ein neues Bezahlsystem der Deutschen Telekom. Damit wird mobiles Bezahlen über Funk möglich: Über eine Smartphone-Applikation können Anwender ihre Bahnfahrten, Tickets für Veranstaltungen und ähnliches abrechnen.

Wie werden Smartcards nachträglich mit neuen Funktionen ausgestattet, wenn der Bürger die Karten bereits in der Tasche hat? In der Session „Post-Issuance-Personalisierung“ zeigen Vertreter von Banken und Versicherungen unterschiedliche Verfahren, wie dies möglich ist. Nachträgliches Aktualisieren spart Unternehmen und Behörden viel Geld, denn die Personalisierung und Ausgabe der intelligenten Karten ist besonders teuer.

Auf dem Workshop rund um aktuelle Kartenanwendungen werden außerdem neue technologische Trends in den Bereichen Kryptografie, Hardwaresicherheit und Standardisierung vorgestellt und Anwendungen mit persönlichen Daten sowie Kartentests und Smartcards in der mobilen Kommunikation diskutiert.

Die Teilnahme an der Veranstaltung kostet 640 Euro. Für akkreditierte Journalisten ist die Teilnahme kostenlos. Online anmelden kann man sich auf der Homepage des Workshops, hier findet man auch das vollständige aktuelle Programm:

www.smartcard-workshop.de

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