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Wegweiser zu sicheren digitalen Geräten

Taskforce veröffentlicht Positionspapier zu Herausforderungen und Lösungsansätzen für Sicherheit und Datenschutz im Internet der Dinge

Ob Smart Cities oder Industrie 4.0, für das Internet der Dinge ist die unverwechselbare Identität und Integrität der vernetzten Einzelgeräte unverzichtbar. Das ist das Fazit des neuen Positionspapiers der Taskforce „Sichere Geräteidentität und -integrität im Internet der Dinge“. Das Papier beschreibt die zentralen Herausforderungen für das Internet der Dinge hinsichtlich IT-Sicherheit und Datenschutz und gibt Integratoren und Entwicklern einen Überblick über technische Lösungsansätze. Vorgestellt wird das Positionspapier nächste Woche auf der Hannover Messe durch VDE und Fraunhofer SIT. Das Papier steht hier zum Download bereit.

Bis 2020 werden voraussichtlich 50 Milliarden Geräte im Internet der Dinge vernetzt sein. Das Anwendungsspektrum reicht von Smart Grids und Smart Home über Verkehrsleittechnik und E-Mobility bis zu Industrie 4.0. Mit der Vernetzung von immer mehr „Dingen“ steigen auch die Anforderungen an die IT-Sicherheit. Ein effektiver Schutz vor Missbrauch und vor Cyberattacken kann nur gewährleistet werden, wenn die Einzelgeräteechtheit der vernetzten Objekte gesichert ist – das heißt genauer: die Identität und Integrität eines Geräts als Komposition von Hardware, Software und Betriebsparametern. Nur so kann zum Beispiel mit dem Smartphone die Heizungssteuerung in der Smart Home-Umgebung sicher betrieben oder zwischen Ladesäule und Elektroauto korrekt abgerechnet werden. Wie die Identität und Integrität vernetzter Geräte gewährleistet werden kann, hat die Taskforce „Sichere Geräteidentität und -integrität im Internet der Dinge“ koordiniert durch VDE und Fraunhofer SIT nun in einem Positionspapier dargestellt. Das Positionspapier gibt einen Überblick über die Ziele, und Herausforderungen sowie Potenziale von sicheren Identitäten im Internet der Dinge. Dabei werden Anwendungsszenarien aufgezeigt, Anforderungen und Voraussetzungen beschrieben, Konzepte und Ansätze präsentiert und Herausforderungen dargelegt. Das Thema „Identität und Integrität von Geräten und Systemen“ zählt neben den Themen „Security by Design“, „Machine-to-Machine Communication“ sowie „Hardware-Vertrauensanker“ wie beispielsweise dem Trusted Platform Module (TPM) zu den Fokusthemen der VDE/Fraunhofer SIT-Taskforce. Deren Ziel ist es, Anforderungen der Industrie zu sammeln, gemeinsame Lösungen zu identifizieren, sichere Schnittstellen zu entwickeln und Standards zu erarbeiten, um eine anwendungsunabhängige und -übergreifende technologische Basis für die sichere Einzelgeräteechtheit zu schaffen. Die Integration in die einzelnen Anwendungsdomänen, deren Prozesse und Lebenszyklen stellt dabei eine zentrale Herausforderung dar.

Mehr Informationen zu den Themen und Aktivitäten erteilen Andreas Harner, Leiter VDE-Kompetenzzentrum Informationssicherheit, andreas.harner@vde.com, Christian Seipel, Projektmanager "DELTA" der DKE, christian.seipel@vde.com sowie Andreas Fuchs, Head of Group Trustworthy Platforms im Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT, andreas.fuchs@sit.fraunhofer.de.